Ort: RömerWelt am Caput Limites I Rheinbrohl

Zeitraum: seit August 2008

Art: Dauerausstellung

Fläche: 250 qm

Besonderheiten: zahlreiche eigens entwickelte Medien- und Aktivstationen | Anspruch eines erlebnisorientierten Museums mit breitem "Mitmach"-Angebot

I Der Ausstellungsort I

 

Die Römerwelt Rheinbrohl ist ein im Jahr 2008 eröffnetes Infozentrum zum rheinland-pfälzischen Limes. Präsentiert werden verschiedene Themenaspekte des römischen Limes in Obergermanien.

Mit einem den gesamten Raum durchziehenden Bandelement greift die Konzeption die dominante Präsenz des Grenzverlaufs in der Region auf.

 

Der Limes war aber nicht nur Trennungslinie, sondern markierte mit seiner relativen Durchlässigkeit auch den Ort eines lebendigen Austauschs zwischen zwei Kulturen. Der dadurch hervorgerufene Dualismus - auf der einen Seite von Widerstand und Kampf, auf der anderen Seite aber auch von Austausch und Wechselwirkungen gekennzeichnet - prägt den Rundgang.

 

 

I Die Ausstellungsidee I

 

Als raumprägendes und gliederndes Element durchzieht ein im dynamischen Zickzack verlaufendes  Band den Ausstellungsraum. Es steht symbolisch für den Limes als Grenze mit seiner Schroffheit und Abwehrhaltung, aber zugleich auch für seine Durchlässigkeit.

 

Für dieses Band wurde ein sehr prägnanter roter Farbton gewählt, während die szenischen Darstellungen in zurückhaltenden Weiß- und Grautönen gehalten sind. So lassen sie die Objekte in ihrer Materialität und Farbigkeit wirken.

 

 

I Drei Szenen entlang des Limes I

 

Entlang des eindrucksvollen roten Elementes, das den Limes symbolisiert, fügen sich drei szenische ­Darstellungen in den Raum ein, die sich in Materialität und Formensprache unterscheiden. Die Szenen erstrecken sich über eine definierte Fläche, auf der sich die Besucher innerhalb der charakteristischen Inszenierung bewegen und auf erlebnishafte und anschauliche Weise die Inhalte aufnehmen können.